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Nachhaltigkeitsbericht FCA
 
 

Nachhaltigkeit verbessert

Im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht legt Fiat Chrysler Automobiles dar, wie sie ihren ökologischen Fussabdruck verringerten und noch verringern möchten. Auch Biogas spielt dabei eine Rolle.

FCA-CEO Mike Manley und FCA-Vorstand John Elkann in Genf 2019FCA-CEO Mike Manley (links) und FCA-Vorstand John Elkann an der GIMS 2019.

Fiat Chrysler Automobiles (FCA) hat 2019 entscheidende Schritte unternommen, um weiter zu wachsen und bei der Gestaltung der globalen Mobilitätszukunft eine wichtige Rolle einzunehmen. Im soeben veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht zeigt der italo-amerikanische Autohersteller aber auch auf, wie er dabei seinen ökologischen Fussabdruck verringern möchte.

Positiv: 2019 reduzierten alle FCA-Werke weltweit die Emissionen und die genutzten Ressourcen pro gefertigtem Fahrzeug. Im Vergleich zu 2010 konnte FCA den Wasserverbrauch um fast 40 Prozent, die CO2-Emissionen um 27 Prozent und die Abfallmenge um 64 Prozent senken. Und dank des Einsatzes von emissionsarmen CNG-Lastwagen in der FCA-Transportflotte in Nordamerika und Europa konnten letztes Jahr bis zu 2700 Tonnen CO2 eingespart werden. Denn CNG- oder LNG-Trucks stossen gegenüber einem vergleichbaren Diesel-Lkw bereits mit fossilem Erdgas betrieben bis zu 15 Prozent weniger CO2 aus. Mit Biogas kann der Wert auf bis zu 90 Prozent klettern.

FCA unterstreicht im Nachhaltigkeitsbericht, dass man seit 1997 mehr als 770’000 CNG-Fahrzeuge verkauft habe und in Europa dadurch zu den Marktführern gehöre. «Erdgas ist einer der wirtschaftlichsten verfügbaren Treibstoffe und eine gangbare Alternative zu herkömmlichen Treibstoffen. Es hat das Potenzial, sich in Form von Biogas zu einer erneuerbaren Treibstoffquelle zu entwickeln.» Für 2020 plant FCA daher «die Beibehaltung eines breiten Angebots an CNG-Modellen in Europa, die Förderung der technologischen Innovation und die Beibehaltung einer bedeutenden Position unter den führenden Unternehmen in Europa.»

Im neusten Nachhaltigkeitsbericht hält FCA zudem fest: «Ein CNG-Fahrzeug kann auch mit Biogas betrieben werden und produziert auf einer Well-to-Wheel-Basis ungefähr das gleiche Mass an CO2-Emissionen wie ein Elektrofahrzeug, das mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben wird.» Daher darf man gespannt sein, was FCA-CEO Mike Manley und sein Team aus diesen Erkenntnissen machen und hoffentlich künftig nicht nur – wie andere Hersteller – voll auf die Elektro-Karte setzen werden. (jas, 21. April 2020)

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