Portal für klimafreundlichere Mobilität

 
 

Mit CNG in die Ferien – Blog

Aba und Maria Said sind mit ihren Kindern Lucio, Felix und Valentin sowie drei weiteren Jugendlichen zu einer Ferienreise aufgebrochen. Ihr treuer Begleiter: ein Fiat Ducato Natural Power. Was die langjährigen CNG-Fahrer dabei alles erleben, lesen Sie im Blog.

Seit 2007 sind Aba und Maria Said aus Bern mit CNG-Fahrzeugen unterwegs. Unter anderem wegen der Umweltfreundlichkeit, dem Preis und weil sie ohne schlechtes Gewissen Autofahren können. Für die Sommerferien haben sie sich nun für ein Abenteuer entschieden, das es in sich hat. Mit einem Fiat Ducato Natural Power Baujahr 2018, 3.2 Liter Motor und 135 PS, geht es für die beiden, ihre drei Kinder Lucio, Felix und Valentin sowie drei befreundete Jugendliche auf Reisen. Begleitet werden sie von Bekannten mit einem Privatwagen. Das Ehepaar Aba und Maria Said, das eine eigene Praxis für Akupunktur betreibt, berichtet auf cng-mobility.ch exklusiv von den Erlebnissen mit dem CNG-Fahrzeug.

Tag 1: Die Reise beginnt
«Wir, zwei Erwachsene und sechs Jugendliche, ziehen mit dem Fiat Ducato Natural Power los. Das CNG-Fahrzeug bietet genug Platz. Unser erstes Ziel: der Europapark Rust D. Wer kennt das nicht? Lange Autofahrten, Anspannung und schon ist es laut. Doch diesmal ist es nicht so! Mit Musik und Freude geht es hin und zurück. Das Ganze für 50 Franken. Entspannte Eltern inklusive.»


Es geht los!

Tag 3: Spontan zelten
«Wir entscheiden uns, spontan am Thunersee unsere Zelte aufzuschlagen. Mit ein bisschen Mühe und noch nicht wirklich routiniert, geht es ans Werk. Die Autos sind geparkt, die Schirme aufgestellt, die Betten vorbereitet. Ganz schön windig. Es wird gegessen und am See gebadet. Da am Abend Regen über das Berner Oberland zieht, wird das Zelt ins Auto verlegt. Nach dem ersten Kaffee haben wir mehr gelernt und sind glücklich – und im Auto alle wieder trocken.»


Zelten am Thunersee.

Tag 7: Über den Grossen St. Bernhard
«Die Ferien verlaufen super! Wir klettern mit dem Fiat Ducato Natural Power über den Grossen St. Bernhard. Die 3.2 Liter arbeiten wie eine Kletterziege. In den engen Strassen zeigt sich die Wendigkeit. Wow! Auf 1600 Meter über dem Meer am Lac Lexert bauen wir die Betten auf. Kaum begeben wir uns in die Nacht, schon leisten uns die Kinder Gesellschaft. Es ist ihnen zu kalt. Kein Problem. Die Nacht im Aostatal verbringen wir im Auto. Bei Regen und Sturm – gucken wir Mal.»


Am Lac Lexert bauen wir unsere Betten auf.

Tag 9: Antipasti-Frühstück auf dem Camping
«Die ganze Nacht regnet es. Wir schlafen zu fünft nebeneinander. Am Morgen werden wir geweckt von einem Wohnwagen, der vom Hof fahren will. Schnell zusammenpacken kann stressig werden bei einem Bett, das 200 cm auf 300 cm misst. Nach 30 Minuten ist alles in Ordnung. Es gibt ein Antipasti-Frühstück auf dem Camping. Es regnet immer noch. Also: Motor an und dem Regen davonfahren. Es gibt zwei Möglichkeiten: runter ans Meer oder in die Höhe. Wir entscheiden uns für die Höhe.»


Motor an und dem Regen davonfahren.


Jetzt geht es in die Höhe.


Impressionen von unserer Fahrt.

Tag 10: Endlich schönes Wetter
«Wir treten den Rückweg an. Wir beschliessen, den Weg über den Kleinen St. Bernhard anzutreten und über Frankreich zurückzufahren. Von einem Leistungsverlust auf über 2000 Meter über Meer ist nichts zu spüren. Die Gegend ist unbeschreiblich, wunderschön. Der Fiat Ducato Natural Power in seiner Grösse kann Kurven fahren, und wie! Da werden sogar PWs neidisch. In Frankreich CNG zu finden, ist schwierig. Die Tankstellen sind schlecht ausgeschildert. Doch diesmal läuft alles glatt.»


Unser Fahrzeug von innen. Hier können acht Personen sitzen und fünf Personen schlafen.

Rückblick: Eine Rundreise von 1945 Kilometern
«Bei unserer Rundreise im Fiat Ducato Natural Power legten wir 1945 Kilometer zurück. Das Fahrzeug bot acht Sitz- und fünf Schlafplätze. Wir fuhren in mehreren Etappen und legten verschiedene Stopps ein. Insgesamt tankten wir für 205 Franken.»


Auf der 1945 Kilometer langen Rundreise fuhren wir an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Fazit: Ein fantastisches Auto
«Auf unserer Reise haben wir die unterschiedlichsten Gas-Qualitäten getestet, von Erdgas bis 100 Prozent Biogas. Deswegen kann der Verbrauch zwischen 10 Kg bis 13 Kg schwanken. Pro 100 Kilometer haben wir durchschnittlich 10 Franken ausgegeben. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 130 Km/h. 3,5 Tonnen voll beladen, Pass rauf, Pass runter: Der Fiat Ducato Natural Power ist ein fantastisches Auto.»

«Wir fahren Gas mit wahrlich Freude für das Herz, die Gesundheit und damit für uns Menschen. So können wir unseren Kindern ein besseres Erbe hinterlassen. Wir können alle etwas verändern, am besten geht es gemeinsam. Danke jedem, der Gas fährt und danke jedem, der Gas fahren wird. Uns ist aufgefallen, dass an Tankstellen Gasfahrerinnen und Gasfahrer zufriedener aussehen beim Tanken und Bezahlen. Woran das wohl liegt? Die Rundreise hat uns wirklich Spass gemacht. Wir sind gespannt auf die Nächste Reise.»


Pro 100 Kilometer haben wir durchschnittlich 10 Franken ausgegeben.

 

Das könnte Sie auch interessieren

Klimafreundlichere Mobilität:
Dank unserem LinkedIn-Profil bleiben Sie am Ball!